Position des BZP zur Überfallschutzkamera im Taxi

Dem Taxi- und Mietwagenverband BZP geht der Vorschlage des so genannten Düsseldorfer Kreises der Datenschutzbeauftragten der Länder, wonach eine Aufzeichnung von Bildern in Notfallsituationen erlaubt sein soll, nicht weit genug. Demnach könne der betroffene Fahrer über einen Schalter eine Aufzeichnung auslösen. In 75 Prozent aller Fälle erfolgen die Überfälle so überraschend, dass eine Reaktion des Fahrers nicht mehr möglich ist, hieß es in einer Stellungnahme. Zudem sei ein einmaliges Standbild, wie vorgeschlagen, nicht ausreichend. Potenzielle Täter würden so einsteigen, dass sie nicht aufgenommen oder identifiziert werden könnten.

Der Vorschlag lautet daher: Bewegte Aufnahmen sollten maximal 48 Stunden gespeichert werden, der Zugriff darauf solle nur durch Befugte nach polizeilicher Anzeige erfolgen. Nach einem Notruf sollte das Bild direkt gesendet werden können. Selbstverständlich würden die Fahrzeuge mit einer Überfallschutzkamera deutlich sichtbar gekennzeichnet, Audioaufnahmen erfolgten generell nicht.

Die technische Lösung, die dafür im Taxi installiert werden muss, schlägt mit rund 250 Euro zu Buche.