Apps zur Bestellung eines Taxis

Apps oder auch so genannte mobile Apps als Kurzform für Applikation („Anwendungssoftware“) sind auch für die Taxibranche verfügbar. Diese Software für Handys und Tablets soll es ermöglichen, ein Taxi auf direktem Wege zu bestellen. Es gibt Bestell-Apps aus der Branche, welche in die Vermittlungssoftware und –computer der Taxizentralen eingebunden sind. Nur so wird auch sichergestellt, dass der Fahrgast tatsächlich ein ordnungsgemäß registriertes Taxi angeboten bekommt. Weiterhin bekommt der Besteller die sonstigen Vorteile, die eine Zentralenvermittlung bietet, wie v.A. Bediensicherheit, Beschwerdemanagement, Fundbüro, Abwicklung von Sonderwünschen. Daneben gibt es aber auch Bestell-Apps, die ausschließlich zwei Smartphones miteinander kommunizieren lassen und so in Konkurrenz zu den herkömmlichen Funkzentralen stehen. Statt einem monatlichen Pauschalbetrag wie bei den Zentralen zu zahlen, müssen Taxi-Unternehmer bei dieser App-Nutzung pro Auftrag einen gewissen Betrag entrichten.

wagen

Während die Apps in Großstädten verbreiteter sind, ist ihre Nutzung generell doch noch relativ gering. Das ergab eine Umfrage im Auftrag des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbands im Januar 2014. Von 1.590 repräsentativ ausgewählten Bundesbürgern gaben nur 0,4 Prozent an, dass sie ihr Taxi via App bestellen. Im Gegensatz dazu würden 74 Prozent aller Fahrzeuge über die entsprechende Taxizentrale geordert. Weitere 14 Prozent der Fahrgäste nutzen den Halteplatz und die Methode des Heranwinkens bevorzugen im Bundesdurchschnitt zehn Prozent.

Der BZP hat eine vernetzende Datenschnittstelle vorbereitet, um die Vermittlungsleistungen der gewerbeeingebundenen Taxibestell-Apps zu bündeln. Mit der Neuerung, die im Frühjahr 2014 startet, wird der Serviceradius der Taxi-Apps fürs Smartphone schlagartig erweitert.